Bern, Universität: Übergangslösungen und Wechselstellungen für den dringenden Bedarf an Laborfläche der Universität

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Bern, Universität: Übergangslösungen und Wechselstellungen für den dringenden Bedarf an Laborfläche der Universität

Das Projekt im Überblick

Die Universität Bern benötigt mehr Platz für Lehre und Forschung. Insbesondere die Philosophisch-naturwissenschaftliche sowie die Medizinische Fakultät haben grossen Bedarf an zusätzlichen Labors.
Das Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern hat zwar verschiedene grosse Neubauprojekte in Planung, welche die benötigen Kapazitäten schaffen werden. Bis diese jedoch realisiert sind, vergehen noch einige Jahre. In der Zwischenzeit braucht es Übergangslösungen.

Das AGG prüft derzeit verschiedene geeignete Standorte, an denen die benötigten Flächen zeitnah und wirtschaftlich bereitgestellt werden können.

Hierzu, und um eine möglichst grosse Flexibilität punkto Nutzungsgruppen zu erreichen, sollen die Überganslösungen in Modulbauweise realisiert werden. Modulbauten bestehen zu grossen Teilen aus seriell vorgefertigten Bauelementen.

An diesen Standorten entstehen Übergangslösungen:

  • Standort Erlachstrasse – Ein Laborhotel für die Universität Bern:
    Am Standort Erlachstrasse 9A wird ein altes Laborprovisorium aus den 70er-Jahren durch einen Neubau ersetzt, sodass zeitnah ein Teil des Bedarfs an naturwissenschaftlichen Laborflächen abgedeckt werden kann. Der Grundausbau und die Betriebseinrichtung werden standardisiert, die Rauminfrastruktur flexibel gestaltet. So kann rasch auf sich ändernde Bedürfnisse reagieren werden. Damit steht den Fakultäten ein «Laborhotel» zur Verfügung, das von verschiedenen Forschergruppen genutzt werden kann.
  • Standort Baltzerstrasse – Annex mit standardisierten Labors:
    Das Gebäude an der Baltzerstrasse 6 soll durch einen Modulbau-Annex erweitert werden (Baltzerstrasse 8). In ihm kommen standardisierte Laborflächen und die nötigen Nebenräume unter. Der Modulbau-Annex soll während rund 15 Jahre betrieben werden und danach an anderen Standorten als Übergangslösung weiter genutzt werden.
  • Standort Tierspital – Modulbau ermöglicht Entwicklung des Areals:
    Am Standort Tierspital ist ein Modulbau als Übergangslösung für die Vetsuisse-Fakultät geplant. Es sollen Labors und Büros bereitgestellt werden, um die Entwicklung von Ersatzneubau-Projekten auf dem Areal Tierspital zu ermöglichen.
  • Standort Friedbühlstrasse – Prüfung Aufstockung:
    An der Friedbühlstrasse 51p wird geprüft, ob der Laborpavillon aufgestockt werden kann. Mittels Aufstockung soll der Flächenbedarf des Instituts für Infektionskrankheiten direkt vor Ort abgefedert werden.

Kosten

  • «Laborhotel» Erlachstrasse 9a:
    Gesamtleistungswettbewerbskredit: CHF 1.3 Mio.
  • Annexbau Baltzerstrasse 8:
    Gesamtkosten ca. CHF 5 Mio.
  • Modulbau Tierspital:
    Gesamtkosten ca. CHF 30 Mio.
  • Modulbau Friedbühlstrasse 51p, Aufstockung:
    Gesamtkosten ca. CHF 1 Mio.

Termine

Die verschiedenen Übergangslösungen sollen möglichst rasch zur Verfügung stehen. Geplant ist eine gestaffelte Inbetriebnahme, wobei die ersten Standorte bereits Ende 2024 bereitstehen sollen, die grösseren Projekte laufen hingegen bis ca. 2028.

Beteiligte

  • Gesamtprojektleiterin: Brigitte Graf, Immobilienmanagerin BVD-AGG
  • Betriebsprojektleiter: Carola Martino, Abteilung Bau und Raum, Universität Bern

Bilder

Übergangslösungen, geplante Standorte

Lage des Objekts

Weitere Informationen

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