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22. Februar 2022
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Ja zu Bauprojekten für Gymnasien

Die Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission des Grossen Rates unterstützt die Bauprojekte für die Gymnasien Neufeld und Kirchenfeld in Bern sowie den Neubau einer Sporthalle für das Gymnasium Interlaken. Sie anerkennt den erheblichen Sanierungs- und Erweiterungsbedarf und beantragt dem Grossen Rat, den Krediten zuzustimmen.

Das Gymnasium Neufeld in Bern muss dringend saniert und erweitert werden. Die denkmalgeschützte Schulanlage ist undicht und genügt den heutigen Anforderungen an die Energieeffizienz nicht mehr. Zudem stösst die Schule mit der vorhandenen Infrastruktur an ihre Kapazitätsgrenzen. Darum soll das Gebäude an der Bremgartenstrasse 131 durch einen grösseren Neubau ersetzt werden. Gemäss den Plänen des Regierungsrates soll das erweiterte und instandgesetzte Gymnasium Neufeld im Sommer 2030 bezugsbereit sein. Es wird mit Gesamtkosten von 138 bis 150 Millionen Franken gerechnet. Der Handlungsbedarf war in der Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission (BaK) unbestritten. Da der Raumbedarf für die Gymnasien kurz- bis mittelfristig zunehmen wird, ist es aus Sicht der BaK sinnvoll, das Areal im Neufeld möglichst gut auszunutzen. Sie beantragt deshalb, im Rahmen des Architekturwettbewerbs die Erweiterung des Neubaus zu prüfen. Weiter erachtet die BaK es aus energiepolitischen Gründen als zwingend, dass wo möglich und sinnvoll Solaranlagen installiert werden. Die Kommission beantragt dem Grossen Rat, dem Projektierungskredit in der Höhe von rund 12 Millionen Franken in der kommenden Frühlingssession zuzustimmen.

Teilsanierung der Sporthallen Schönau des Gymnasiums Kirchenfeld

Auch am Gymnasium Kirchenfeld in Bern besteht Sanierungsbedarf. Das Dach der Turnhallen der vom Gymnasium genutzten Sportanlagen Schönau muss aus Sicherheitsgründen erneuert werden. Gleichzeitig sollen energetische Verbesserungen vorgenommen, auf einem Teil des Dachs eine Photovoltaik-Anlage installiert und die Aussensportplätze erneuert werden. Die BaK unterstützt das Vorhaben und den Ausführungskredit im Umfang von 4,66 Millionen Franken. Sie beantragt aber, dass die gut geeigneten Dachflächen zusätzlich mit Solaranlagen belegt werden.

Neubau der Sporthalle des Gymnasiums Interlaken

In Interlaken ist ein weiteres Schulbauprojekt bereit für die Umsetzung. Nach der umfangreichen Sanierung des Schulgebäudes sollen nun auch die Sporthallen des Gymnasiums Interlaken erneuert werden. Die Gebäude sind in desolatem Zustand. Deshalb unterstützt die BaK den Ersatzneubau. Die neuen Hallen am bisherigen Standort sollen zu einem Grossteil unterirdisch realisiert werden. Da zudem der Baugrund überschwemmungsgefährdet ist, handelt sich nicht um ein Standardprojekt. Die BaK steht dem Projekt dennoch positiv gegenüber und beantragt dem Grossen Rat, dem Ausführungskredit im Umfang von 13,4 Millionen Franken zuzustimmen.

Neubau des Radwegs Oberburg - Hasle

Die BaK befürwortet den neuen Radweg zwischen Oberburg und Hasle, der entlang der Bahnlinie gebaut werden soll. Sie beantragt dem Grossen Rat, dem Kredit von rund 4,9 Millionen Franken zuzustimmen. Die Kantonsstrasse zwischen Oberburg und Hasle ist stark befahren und für Velofahrende gefährlich. Mit dem neuen Radweg wird eine Netzlücke im Emmental geschlossen sowie eine sichere und attraktive Veloinfrastruktur geschaffen.

Kantonale Zumieten

Die Universität Bern und die Berner Fachhochschule bauen zusammen ein Master- und Promotionsprogramm zur Ausbildung von Fachkräften auf, die die Berner Unternehmen im Wirtschaftszweig der Präzisions-/Uhrenindustrie sowie der Medizinaltechnik für ihre Entwicklung benötigen. Für den neuen Studiengang sollen an gut geeigneter Lage an der Güterstrasse 24/26 Räumlichkeiten gemietet werden. Die BaK beantragt dem Grossen Rat, die jährlichen Mietkosten von 400 000 Franken zu genehmigen.

Um die Stellen der kantonalen Verwaltung unterzubringen, ist der Kanton neben eigenen Liegenschaften auch auf Mietobjekte angewiesen. Die Mietverträge an der Hallerstrasse 12 für die Universität und an der Hodlerstrasse sowie am Waisenhausplatz für die Kantonspolizei sollen erneuert werden. Die BaK beantragt, den jährlichen Mietkosten von rund 2 Millionen Franken für die Hallerstrasse 12 und rund 1,3 Millionen Franken für die Räumlichkeiten für die Kantonspolizei zuzustimmen. 

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