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26. März 2026
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Vernehmlassung des Bundes: Kritik an Verordnungsanpassungen im Umweltbereich

Der Bund plant mehrere Verordnungen im Umweltbereich anzupassen. In seiner Antwort auf die Vernehmlassung zum «Verordnungspaket Umwelt Herbst 2026» beurteilt der Regierungsrat unter anderem die vorgesehene Schaffung neuer Ausnahmen für den Einsatz von Pestiziden in Wäldern kritisch. Heute gelten strenge Einschränkungen und Verbote für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in Wäldern. Diese haben nach Beurteilung des Regierungsrates massgeblich dazu beigetragen, die Belastung von Oberflächengewässern und Grundwasser mit Wirkstoffen aus Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren. Im Wald liegen sehr viele Trinkwasserfassungen, deren Wasser meist ohne grosse Aufbereitung eine hohe Qualität aufweist. Der Regierungsrat lehnt deshalb die vorgeschlagene Änderung im Bereich der Pflanzenschutzmittel ab und unterstreicht in seiner Antwort, dass die Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden dürfe. Für die Sanierung von mit PFAS belasteten Standorten soll der Bund die Kantone stärker unterstützen und mehr Kosten übernehmen. 

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