Das Projekt im Überblick
2014 wurden die beiden Thuner Gymnasien Schadau und Seefeld organisatorisch zum Gymnasium Thun zusammengelegt. Die beiden Standorte blieben vorerst bestehen. 2018 entschied der Kanton Bern, das gesamte Gymnasium Thun inklusive Fachmittelschule am Standort Schadau zu konzentrieren und die Liegenschaften im Seefeld anderweitig zu nutzen.
Um trotz bereits knappen Raumverhältnissen zusätzlich 31 Klassen aus dem Seefeld aufnehmen zu können, wird der Standort Schadau zurzeit ausgebaut. Mit der Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums am Standort Schadau schaft der Kanton Bern dringend benötigte Kapazitäten für einen attraktiven, zeitgemässen und qualitativ hochstehenden Schulbetrieb. Das erhöht die Attraktivität, Qualität und auch die Wirtschaftlichkeit des Gymnasiums Thun deutlich.
Bauphase
Damit der Schulbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird und keine Provisorien nötig sind, wird in Etappen gebaut.
Sanierung und Erweiterung Hauptgebäude
Seit Juli 2025 wird das Hauptgebäude saniert und mit einem Anbau gegen Norden hin erweitert. Im Rahmen der Sanierung wird das Hauptgebäude energetisch ertüchtigt, unter anderem durch Wärmedämmung und neue Fenster. Ausserdem werden die sanitären Anlagen und elektrischen Installationen erneuert. Parallel dazu begannen die Arbeiten am Erweiterungsbau Nord. Er ersetzt den alten und kleineren Nordtrakt. Voraussichtlich im Februar 2027 kann das erweiterte und sanierte Hauptgebäude in Betrieb genommen werden. Im Frühling 2027 sind die letzten Umgebungsarbeiten abgeschlossen.



Abgeschlossene Etappen
Doppelsporthalle mit Unterrichtsräumen
Nach weniger als zwei Jahren Bauzeit ging im Februar 2025 gleich neben der bestehenden Dreifachsporthalle Schadau die zusätzliche Doppelsporthalle mit Unterrichtsräumen für Bildende Kunst in Betrieb.
Erweiterung Ost
Im Osten des Hauptgebäudes an der Seestrasse begann auf das Schuljahr 2025/2026 der Schulunterricht im neuen Erweiterungsbau.
Aus der Vogelperspektive betrachtet, wirkt der Erweiterungsbau Ost (rechts vom Kran) schon so gut wie fertig. Im Hintergrund links ist die Doppelsporthalle mit Unterrichtsräumen zu sehen. (Baustelle im März 2025)
Kosten
Der Kanton schätzt die Gesamtkosten für die Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums Thun auf rund 101 Millionen Franken.
Termine
- Projektlaufzeit: 2018 – 2027
- Architekturwettbewerb Doppelsporthalle: 2020 – 2021
- Bauphase: 2023 – 2027
Beteiligte
- Bauherrschaft: Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) des Kantons Bern
- Gesamtprojektleitung: Christian Ingold, Bauprojektmanager BVD-AGG
- Generalplaner Doppelsporthalle: Comamala Ismail, Delémont
- Architekt Sanierung & Erweiterung: Stirnemann Architekten, Freienwil