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Grundstücksentwässerung

Mit der Grundstücksentwässerung beginnt der Weg der Abwässer zurück in den natürlichen Wasserkreislauf. Umso wichtiger ist deshalb die korrekte Entsorgung. Ob Abwasser geeignet zur Versickerung ist oder in der ARA behandelt werden muss, entscheidet die zuständige Behörde und erlässt dazu Gewässerschutzbewilligungen.

Die Gemeinde erteilt Gewässerschutzbewilligungen, wenn nur häusliches Abwasser anfällt und dieses sofort an die Kanalisation/ARA angeschlossen werden kann. Ausnahmen sind Bauvorhaben in einer Grundwasserschutzzone, auf einem belasteten Standort (Altlast) sowie in Industrie-, Gewerbe- und Landwirtschaftsbetrieben.

Die Aufgaben der Gemeinden im Bereich Gewässerschutz sind vielfältig und verlangen von den betroffenen Personen einiges an Fachwissen. Dieses erforderliche Fachwissen ist gesetzlich verankert. Das AWA empfiehlt den Gemeinden deshalb, die Arbeiten nur von Personen ausführen zu lassen, welche den VSA-Ausbildungskurs «Fachperson Grundstücksentwässerung» erfolgreich absolviert haben.

Dokumente für Gemeinden

Photovoltaikanlagen, Sonnenkollektoren und Glasdächer

Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energie auf Dächern und an Fassaden sind angesagt. Aber auch da ist dem Gewässerschutz Rechnung zu tragen. Denn unsachgemässe Entwässerung und Reinigung von Photovoltaikanlagen, Sonnenkollektoren, Glasdächern oder Glasfassaden kann zu Gewässerverschmutzungen führen.

Versickerung

Erstellen und Erweitern von Versickerungsanlagen für Regenabwasser

Das Erstellen und Erweitern von Versickerungsanlagen für Regenabwasser benötigt eine Gewässerschutzbewilligung. Die Bauherrschaft muss für die Planung und Ausführung der Versickerung eine hydrogeologisch kompetente Fachperson beiziehen.

Beurteilung von Versickerungsanlagen

Bestehende sowie neue Versickerungsanlagen sind zu überprüfen. Neben der technischen Ausführung muss auch die Verschmutzungs- resp. Havariegefahr durch die angeschlossenen Flächen überprüft werden.

Versickerungskarte

Die Versickerungskarte des Kantons Bern mit den Versickerungszonen (VSZ) dient Ingenieuren, Architekten und Behörden bei der Planung der Entwässerung ihrer Bauvorhaben. Sie beinhaltet aber lediglich generelle, regionale Informationen. Für die Detailprojektierung sind zwingend lokale, projektspezifische hydrogeologische Abklärungen von einer kompetenten Fachperson (Geologe, Hydrogeologe oder spezialisierter Ingenieur) vorzunehmen.

Versickerungskataster

Die Anlagen zur Regenabwasserversickerung müssen unterhalten und periodisch kontrolliert werden. Der Versickerungskataster dient als Überwachungsinstrument und ist für die Gemeinden obligatorisch. Wir stellen den Gemeinden im Internet kostenlos eine Kataster-Datenbank (DBVK) zur Verfügung. In dieser Datenbank werden die Daten der Versickerungsanlagen von den Gemeinden selber online erfasst und verwaltet.

Abnahmeprotokolle

Fachperson finden

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